Bei genauerer Planung für die längere Wanderung kommt man beim Gepäck immer wieder ins Zweifeln: "Ist die Jacke nicht zu schwer, kann ich das nicht mit der Windjacke abdecken?"
Ich habe diese Endlosschleifen im Hirn satt und habe mir ein paar Grundregeln für mich überlegt.
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Freitag, 1. August 2014
Donnerstag, 10. Juli 2014
Noch vier Wochen...
Noch vier Wochen, dann geht es los. Oder genauer: in Vier Wochen sind wir schon unterwegs!
Freitag, 30. Mai 2014
Ausrüstung: Schuhe (Teil 2)
Stefan schrieb neulich schon von seinen neuen Schuhen, die er im Hinblick auf die Tour angeschafft hat. Meine eigenen Lowa Baltoro sind noch nicht so alt (Vielleicht 3 Jahre? Mal die Kaufquittung raussuchen...), allerdings zeigte die Sohle schon Abnutzungserscheinungen - schließlich werden die Stiefel häufig genutzt. Aber das Profil sollte doch noch reichen für einen Sommer, oder?
Montag, 7. April 2014
Vorbereitung: 10 Kilo weg ... !?
Anfang Februar, als Joachim mich mit der Wanderidee infiziert hat, habe ich 96,8 Kilo auf der Uhr gehabt. Bei 1,84 Meter Körpergrösse ist das ein BMI von knapp unter einer Million ...
Zusammen mit meinen Bedenken, ob meine Hüfte und Knie eine lange Tour durchhalten und der generell besseren Fitness, die Joachim als Läufer ausstrahlt hat mich dann der Ehrgeiz gepackt: ich möchte im August mit Gepäck maximal so schwer loslaufen, wie ich Anfang Februar gewogen habe, also die 96,8 Kilos... Bei einem geplanten Gepäck von 10 Kilo müssen ebensoviele bisher untrennbar integrierte Kilos runter...
Zusammen mit meinen Bedenken, ob meine Hüfte und Knie eine lange Tour durchhalten und der generell besseren Fitness, die Joachim als Läufer ausstrahlt hat mich dann der Ehrgeiz gepackt: ich möchte im August mit Gepäck maximal so schwer loslaufen, wie ich Anfang Februar gewogen habe, also die 96,8 Kilos... Bei einem geplanten Gepäck von 10 Kilo müssen ebensoviele bisher untrennbar integrierte Kilos runter...
Sonntag, 6. April 2014
Akku leer?
Neulich ist mir das beinahe passiert: das Smartphone den ganzen Tag über intensiv genutzt und abends vergessen, es ans Ladegerät zu hängen. Und als ich am nächsten Tag beim Frühstück Mails angeschaut habe, schaltete das Gerät aus.
Sonntag, 16. März 2014
Vorbereitung: Digitale Karten
Um die Route nachzuvollziehen, die Christof vorschlägt habe ich einige Stunden mit meinem IPad zugebracht und Karten gewälzt.
Dabei ist mein trauriges Fazit, dass digitales Kartenmaterial in der benötigten Qualität oftmals immer noch fehlt. Ich bin auch gerne bereit, für Karten Geld auszugeben aber selbst mit dieser Vorgabe fällt es schwer, Karten zu finden:
Google Maps
Google Maps http://maps.google.de bietet eine einfache Bedienung, eine schnelle grobe Orientierung und umfangreiche Suchfunktionen. Die Satellitenaufnahmen bieten einen schnellen Überblick über Vegetation und Bodenbeschaffenheit der Gegend.
Leider findet die Suche viele der Alpenhütten nicht, Wanderwege sind nicht verzeichnet und kartografierte Wege weichen von den Satellitenbildern ab.
Ein echtes Killerfeature in der Wandervorbereitung ist hingegen die Einbindung von Panoramio http://www.panoramio.com. Auf der Karte zeigen Miniaturbildchen an, von wo Fotoaufnahmen in Panoramio vorliegen, ein Klick darauf öffnet diese. Einen viel besseren Eindruck, wie es vor Ort aussieht kann man kaum bekommen.
Fazit: Grobe Orientierung und mit Panoramio gut, um einen Eindruck zu bekommen, wie es auf der Etappe aussieht.
Google Earth
Das zu installierende Programm bietet eine interaktiv zu durchfliegende Reliefdarstellung der Erde an.
Dieser Modus bietet besser als alles andere einen Eindruck vom Höhenprofil der Etappen. Höhenlinien auf der Karte sehen viel zu niedlich aus ;-)
Fazit: Bester Eindruck vom Höhenprofil einer Etappe.
Openstreetmap und Wanderreitkarte
Open Streetmap ist ein Projekt, dass ähnlich wie bei Wikipedia mit einer Heerschar von Freiwilligen einen Datenbestand aufbaut. In diesem Fall ein Datenbestand von Geodaten, was Orte und Wege beinhaltet aber auch Sehenswürdigkeiten. Mit Openstreetmap werden auch viele Spezialanwendungen abgedeckt, manche Leute vermerken in den Daten alle Sicherheitskameras einer Stadt oder historische Eisenbahntrassen.
http://www.openstreetmap.org
Insgesamt ist die Datenbank ein riesiger Informationsfundus und liefert auch Treffer zu fast allen Alpenhütten, die ich gesucht habe.
Aufgrund der Unmengen an Daten, die inzwischen gesammelt sind, kann in die Standardkarte auf o.g. Webseite nur noch ein kleiner Teil eingezeichnet werden, daher gibt es immer mehr Ableger, die sich auf spezialisiertere Anwendungsfälle beschränken.
Zur Wandervorbereitung fand ich die Wanderreitkarte http://www.wanderreitkarte.de sehr gut geeignet: Sie verbindet die wichtigen Daten für Wanderungen mit einer einigermassen übersichtlichen Darstellung (die aber nicht an professionell gesetztes Kartenmaterial herankommt).
Die Datenabdeckung von Openstreetmap insgesamt ist aber nicht in allen Regionen gleich gut: Auf unserer geplanten Route ist beispielsweise eine Ausdünnung zu merken, sobalds nach Slowenien in die julischen Alpen geht. Auch sind längst nicht alle Wanderwege verzeichnet.
Fazit: Überwiegend gute Datenbasis mit den meisten Hütten und vielen Wegen.
Apemap mit Kompass Wanderkarten
Auf Tablet und Smartphone steht die App 'Apemap' zur Verfügung, die verschiedenstes Kartenmaterial einbinden und darstellen kann. Die kostenlose Variante bietet schon einen guten Überlick über die Funktionen. Die Pro Version für knapp 20 Euro kann das ganze dann auch offline-fähig vorab auf dem Gerät speichern.
Und für knapp 30 Euro gibts die Kompass Wanderkarten in 1:50.000 für ganz Deutschland, Österreich und Nord-Italien in der App zu kaufen.
Das Kartenmaterial ist damit überwiegend sehr gut (manchmal fehlen in der Kompasskarte neuere angelegte Wege).
Leider gibts kein digitales Kompass-Kartenmaterial von Slowenien und Friaul zu kaufen.
Fazit: 'Amtliche' Wanderkarte mit allen Wegen, Hütten & Wegkennzeichnungen. Leider nicht für Slowenien.
Dabei ist mein trauriges Fazit, dass digitales Kartenmaterial in der benötigten Qualität oftmals immer noch fehlt. Ich bin auch gerne bereit, für Karten Geld auszugeben aber selbst mit dieser Vorgabe fällt es schwer, Karten zu finden:
- im richtigen Maßstab (1:25.000 bis 1:50.000)
- mit übersichtlichem Rendering
- mit Wanderwegen, Symbolen und Hütten
- am liebsten offline-fähig auf dem Handy, so dass man sie auch mitnehmen kann
Google Maps
Google Maps http://maps.google.de bietet eine einfache Bedienung, eine schnelle grobe Orientierung und umfangreiche Suchfunktionen. Die Satellitenaufnahmen bieten einen schnellen Überblick über Vegetation und Bodenbeschaffenheit der Gegend.
Leider findet die Suche viele der Alpenhütten nicht, Wanderwege sind nicht verzeichnet und kartografierte Wege weichen von den Satellitenbildern ab.
Ein echtes Killerfeature in der Wandervorbereitung ist hingegen die Einbindung von Panoramio http://www.panoramio.com. Auf der Karte zeigen Miniaturbildchen an, von wo Fotoaufnahmen in Panoramio vorliegen, ein Klick darauf öffnet diese. Einen viel besseren Eindruck, wie es vor Ort aussieht kann man kaum bekommen.
Fazit: Grobe Orientierung und mit Panoramio gut, um einen Eindruck zu bekommen, wie es auf der Etappe aussieht.
Google Earth
Das zu installierende Programm bietet eine interaktiv zu durchfliegende Reliefdarstellung der Erde an.
Dieser Modus bietet besser als alles andere einen Eindruck vom Höhenprofil der Etappen. Höhenlinien auf der Karte sehen viel zu niedlich aus ;-)
Fazit: Bester Eindruck vom Höhenprofil einer Etappe.
Openstreetmap und Wanderreitkarte
Open Streetmap ist ein Projekt, dass ähnlich wie bei Wikipedia mit einer Heerschar von Freiwilligen einen Datenbestand aufbaut. In diesem Fall ein Datenbestand von Geodaten, was Orte und Wege beinhaltet aber auch Sehenswürdigkeiten. Mit Openstreetmap werden auch viele Spezialanwendungen abgedeckt, manche Leute vermerken in den Daten alle Sicherheitskameras einer Stadt oder historische Eisenbahntrassen.
http://www.openstreetmap.org
Insgesamt ist die Datenbank ein riesiger Informationsfundus und liefert auch Treffer zu fast allen Alpenhütten, die ich gesucht habe.
Aufgrund der Unmengen an Daten, die inzwischen gesammelt sind, kann in die Standardkarte auf o.g. Webseite nur noch ein kleiner Teil eingezeichnet werden, daher gibt es immer mehr Ableger, die sich auf spezialisiertere Anwendungsfälle beschränken.
Zur Wandervorbereitung fand ich die Wanderreitkarte http://www.wanderreitkarte.de sehr gut geeignet: Sie verbindet die wichtigen Daten für Wanderungen mit einer einigermassen übersichtlichen Darstellung (die aber nicht an professionell gesetztes Kartenmaterial herankommt).
Die Datenabdeckung von Openstreetmap insgesamt ist aber nicht in allen Regionen gleich gut: Auf unserer geplanten Route ist beispielsweise eine Ausdünnung zu merken, sobalds nach Slowenien in die julischen Alpen geht. Auch sind längst nicht alle Wanderwege verzeichnet.
Fazit: Überwiegend gute Datenbasis mit den meisten Hütten und vielen Wegen.
Apemap mit Kompass Wanderkarten
Auf Tablet und Smartphone steht die App 'Apemap' zur Verfügung, die verschiedenstes Kartenmaterial einbinden und darstellen kann. Die kostenlose Variante bietet schon einen guten Überlick über die Funktionen. Die Pro Version für knapp 20 Euro kann das ganze dann auch offline-fähig vorab auf dem Gerät speichern.
Und für knapp 30 Euro gibts die Kompass Wanderkarten in 1:50.000 für ganz Deutschland, Österreich und Nord-Italien in der App zu kaufen.
Das Kartenmaterial ist damit überwiegend sehr gut (manchmal fehlen in der Kompasskarte neuere angelegte Wege).
Leider gibts kein digitales Kompass-Kartenmaterial von Slowenien und Friaul zu kaufen.
Fazit: 'Amtliche' Wanderkarte mit allen Wegen, Hütten & Wegkennzeichnungen. Leider nicht für Slowenien.
Dienstag, 4. März 2014
Ausrüstung: Schuhe
Meine Lowa Duino fransen so langsam aus, daher habe ich mich nach neuen Schuhen umgeschaut.
Im Hinblick auf die geplante Alpentour war ich hin- und hergerissen zwischen leichten Trailrunnern oder Textilschuhen und den stabileren Bergschuhen. Ich habe mich nach etwas Ringen für die sichere Variante entschieden: Zeh und Fersenschutz, stabile Sohle und hoher Schaft zum Stabilisieren liessen mich nach eine B/C Schuh bei den etablierten Herstellern suchen. Nach den Fransenerfahrungen mit meinem Textilschuh sollte es auch ein Lederschuh (mit Goretex oder ähnlichem) werden.
Im Hinblick auf die geplante Alpentour war ich hin- und hergerissen zwischen leichten Trailrunnern oder Textilschuhen und den stabileren Bergschuhen. Ich habe mich nach etwas Ringen für die sichere Variante entschieden: Zeh und Fersenschutz, stabile Sohle und hoher Schaft zum Stabilisieren liessen mich nach eine B/C Schuh bei den etablierten Herstellern suchen. Nach den Fransenerfahrungen mit meinem Textilschuh sollte es auch ein Lederschuh (mit Goretex oder ähnlichem) werden.
Nach längerem Probieren im gutsortierten Fachgeschäft blieben der Lowa Tibet GTX, der Hanwag Alaska GTX und der Meindl Island MFS Active übrig. Der Lowa und der Hanwag sind beide relativ schwach innen gepolstert. Da der Lowa meinen Fuss entweder zu sehr oder zuwenig umschloss fiel er aufgrund der fehlenden Zwischengrösse aus der Wahl.
Zwischen Hanwag und Meindl wars ein enges Rennen (beide wiegen ca. 1050g pro Schuh). Ich habe mich letzten Endes für den Meindl entschieden, weil die dickere Innenpolsterung den Fuss sauber umschliesst und ihm Halt im Schuh gibt.
Auch den Schuh habe ich am Wochenende gleich 15 Kilometer im Mittelgebirge und bei Matsch getestet, die Probe hat er bestanden: etwas klobig aber bequem ohne Druckstellen und super Halt.
Zwischen Hanwag und Meindl wars ein enges Rennen (beide wiegen ca. 1050g pro Schuh). Ich habe mich letzten Endes für den Meindl entschieden, weil die dickere Innenpolsterung den Fuss sauber umschliesst und ihm Halt im Schuh gibt.
Auch den Schuh habe ich am Wochenende gleich 15 Kilometer im Mittelgebirge und bei Matsch getestet, die Probe hat er bestanden: etwas klobig aber bequem ohne Druckstellen und super Halt.
Montag, 3. März 2014
Ausrüstung: Rucksack
Meine ersten Touren habe ich mit meinen 65 Liter Rucksack vom Discounter gemacht. Schwer, schlecht einstellbar und mehrere Schnallen kaputt.
Dann habe ich mehrfach den Deuter 32 meiner Tochter ausgeliehen, der von der Grösse schön kompakt ist. Aber die Standard Rückenlänge ist für mich grenzwertig kurz und für das recht geringe Volumen sind 1,7 Kilogramm immer noch einiges an Gewicht.
Also Neuanschaffung: nach dem Wälzen diverser Tests blieben für mich zwei Optionen übrig: entweder ein ultraleichter eher formloser Rucksack von Üla oder Laufbursche. Oder ein eher klassischer mit Gestell und Polsterung im Single bag Stil von Exped oder Granite gear.
Beratung, Probetragen mit Gewicht und ein guter Preis haben mich dann vom Exped Lightning 45 überzeugt: er hat ein stufenlos verstellbares Rückenteil umd wiegt nur 1050 Gramm.
Die erste kleinere Praxisprobe hat er hinter sich, die 15 Kilometer Tour am Wochenende habe ich bei allerdings nur ca. 5 Kilogramm Rucksackinhalt mit extremem Komfortgefühl hinter mich gebracht.
Die Geburt einer verrückten Urlaubsidee
Irgendwann Ende Januar kam mein Freund Joachim auf mich zu und fragte mich ohne Vorwarnung, ob ich mit ihm über die Alpen wandern würde. Meine Antwort 'längs oder quer?' hat ihm imponiert, da er eher mit einer glatten Absage gerechnet hatte...
Christof Herrmann vom 'einfach bewusst' Blog hatte letztes Jahr in 23 Tagen eine Überquerung von Salzburg nach Triest ausgekundschaftet und plant dieses Jahr eine verbesserte Streckenführung mit jetzt 30 Tagesetappen auszuprobieren und ein Buch drüber zu schreiben.
Die Entscheidung stand daher fest: wir wollen diese Route ebenfalls gehen. Sie ist sehr attraktiv in der Streckenführung (keine langweiligen Streckenetappen), geht durch mehrere spektakuläre Alpenteile und durch vier Länder. Also los geht die Planung und die Vorbereitung auf das Thema Alpenüberquerung.
Zuerst haben wir die Route nachvollzogen mit Kartenmaterial von Kompass, Google Maps, Openstreetmap und wanderreitkarte.de.
Dann haben wir uns Gedanken über das 'wann' und 'wielang' gemacht und sind übereingekommen jeweils 5 Wochen Urlaub einzureichen :-)
Und dann mussten wir unseren Familien klar machen, dass dieses Jahr Männerurlaub ansteht. Die Einladung mitzulaufen haben alle Familienmitglieder erstmal abgelehnt.
Zuerst haben wir die Route nachvollzogen mit Kartenmaterial von Kompass, Google Maps, Openstreetmap und wanderreitkarte.de.
Dann haben wir uns Gedanken über das 'wann' und 'wielang' gemacht und sind übereingekommen jeweils 5 Wochen Urlaub einzureichen :-)
Und dann mussten wir unseren Familien klar machen, dass dieses Jahr Männerurlaub ansteht. Die Einladung mitzulaufen haben alle Familienmitglieder erstmal abgelehnt.
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