Freitag, 30. Mai 2014

Ausrüstung: Schuhe (Teil 2)

Stefan schrieb neulich schon von seinen neuen Schuhen, die er im Hinblick auf die Tour angeschafft hat. Meine eigenen Lowa Baltoro sind noch nicht so alt (Vielleicht 3 Jahre? Mal die Kaufquittung raussuchen...), allerdings zeigte die Sohle schon Abnutzungserscheinungen - schließlich werden die Stiefel häufig genutzt. Aber das Profil sollte doch noch reichen für einen Sommer, oder?

Dienstag, 27. Mai 2014

Echtes Abenteuer - wo gibt es das noch?

Noch 10 Wochen, dann geht es los über die Alpen. "Das ist ja ein echtes Abenteuer", höre ich von Freunden, denen ich davon erzähle. Ja, über einen Monat unterwegs, immer zu Fuß, im Hochgebirge, den Naturgewalten ausgesetzt...
Ja, da muss man sich schon eine Auszeit gönnen und irgendwo hingehen, wo die Natur noch unberührt und wild ist, weg von der Zivilisation.

Und dann bin ich da neulich von Stefan auf ein ganz anderes Abenteuer hingewiesen worden.

Montag, 7. April 2014

Vorbereitung: 10 Kilo weg ... !?

Anfang Februar, als Joachim mich mit der Wanderidee infiziert hat, habe ich 96,8 Kilo auf der Uhr gehabt. Bei 1,84 Meter Körpergrösse ist das ein BMI von knapp unter einer Million ...

Zusammen mit meinen Bedenken, ob meine Hüfte und Knie eine lange Tour durchhalten und der generell besseren Fitness, die Joachim als Läufer ausstrahlt hat mich dann der Ehrgeiz gepackt: ich möchte im August mit Gepäck maximal so schwer loslaufen, wie ich Anfang Februar gewogen habe, also die 96,8 Kilos... Bei einem geplanten Gepäck von 10 Kilo müssen ebensoviele bisher untrennbar integrierte Kilos runter...

Sonntag, 6. April 2014

Akku leer?

Neulich ist mir das beinahe passiert: das Smartphone den ganzen Tag über intensiv genutzt und abends vergessen, es ans Ladegerät zu hängen. Und als ich am nächsten Tag beim Frühstück  Mails angeschaut habe, schaltete das Gerät aus.

Donnerstag, 3. April 2014

Route Teil 5: Kreuzeckgruppe

Kärnten bietet mit der Kreuzeckgruppe eine weitere Leckerei für den Bergwanderer.
Unser härtester Anstieg führt uns aus dem Mölltal von 850 Meter N.N. zum Klingentörl auf 2382 Meter N.N. Und das ganze auf nur 9 Kilometern Gehstrecke.

Der Kreuzeckhöhenweg, dem wir zwei Tage folgen, führt durch die Gruppe auf dem Höhenkamm. Die Landschaft erscheint surealistisch karg und liegt weit ab von den frequentierten Tälern oder Skigebieten.

Abwärts wirds dann nochmal genauso steil: hinunter nach Greifenburg im Drautal gehts auf wenigen Kilometern vom Gnoppnitztörl auf 2074 Metern N.N. auf 674 Meter N.N.

Samstag, 22. März 2014

Route Teil 4: Hohe Tauern / Goldberggruppe

Die hohe Tauern in Kärnten beherbergt mit der Goldberggruppe gleich einen weiteren Höhepunkt. Früher gabs hier wirklich Goldbergbau, daher der Name.


Am Ende des Rauriser Tals gehts durch den Rauriser Urwald, wo angeblich wilde Frauen hausten hinauf in das Massiv und zum Schutzhaus Neubau.



In der darauffolgenden Tagesetappe überquert die Route den Hauptgrad der Hohen Tauern  hinüber auf den Mölltalgletscher und zur Duisburger Hütte. Über Rotwandeck, Maggernigspitz und Sadnig und damit spektakuläre Gipfel der Gruppe geht es weiter, bevor es wieder hinunter ins Mölltal geht.

Insgesamt einer der vielen Höhepunkte der Route und wenn ich richtig geschaut habe auch die höchsten Punkte, die wir auf dem Weg nach Triest erklimmen werden (ausser wenn Joachim sich mit seiner Idee durchsetzt, den Triglav zu erklimmen :-).

Sonntag, 16. März 2014

Vorbereitung: Digitale Karten

Um die Route nachzuvollziehen, die Christof vorschlägt habe ich einige Stunden mit meinem IPad zugebracht und Karten gewälzt.
Dabei ist mein trauriges Fazit, dass digitales Kartenmaterial in der benötigten Qualität oftmals immer noch fehlt. Ich bin auch gerne bereit, für Karten Geld auszugeben aber selbst mit dieser Vorgabe fällt es schwer, Karten zu finden:
  1. im richtigen Maßstab (1:25.000 bis 1:50.000)
  2. mit übersichtlichem Rendering
  3. mit Wanderwegen, Symbolen und Hütten
  4. am liebsten offline-fähig auf dem Handy, so dass man sie auch mitnehmen kann
Auch wenn ich insgesamt nicht zufrieden bin, möchte ich Euch hier meine vier wichtigsten Kartenquellen vorstellen:

Google Maps

Google Maps http://maps.google.de bietet eine einfache Bedienung, eine schnelle grobe Orientierung und umfangreiche Suchfunktionen. Die Satellitenaufnahmen bieten einen schnellen Überblick über Vegetation und Bodenbeschaffenheit der Gegend.
Leider findet die Suche viele der Alpenhütten nicht, Wanderwege sind nicht verzeichnet und kartografierte Wege weichen von den Satellitenbildern ab.
Ein echtes Killerfeature in der Wandervorbereitung ist hingegen die Einbindung von Panoramio http://www.panoramio.com. Auf der Karte zeigen Miniaturbildchen an, von wo Fotoaufnahmen in Panoramio vorliegen, ein Klick darauf öffnet diese. Einen viel besseren Eindruck, wie es vor Ort aussieht kann man kaum bekommen.

Fazit: Grobe Orientierung und mit Panoramio gut, um einen Eindruck zu bekommen, wie es auf der Etappe aussieht.

Google Earth

Das zu installierende Programm bietet eine interaktiv zu durchfliegende Reliefdarstellung der Erde an.
Dieser Modus bietet besser als alles andere einen Eindruck vom Höhenprofil der Etappen. Höhenlinien auf der Karte sehen viel zu niedlich aus ;-)

Fazit: Bester Eindruck vom Höhenprofil einer Etappe.



Openstreetmap und Wanderreitkarte
Open Streetmap ist ein Projekt, dass ähnlich wie bei Wikipedia mit einer Heerschar von Freiwilligen einen  Datenbestand aufbaut. In diesem Fall ein Datenbestand von Geodaten, was Orte und Wege beinhaltet aber auch Sehenswürdigkeiten. Mit Openstreetmap werden auch viele Spezialanwendungen abgedeckt, manche Leute vermerken in den Daten alle Sicherheitskameras einer Stadt oder historische Eisenbahntrassen.
http://www.openstreetmap.org
Insgesamt ist die Datenbank ein riesiger Informationsfundus und liefert auch Treffer zu fast allen Alpenhütten, die ich gesucht habe.
Aufgrund der Unmengen an Daten, die inzwischen gesammelt sind, kann in die Standardkarte auf o.g. Webseite nur noch ein kleiner Teil eingezeichnet werden, daher gibt es immer mehr Ableger, die sich auf spezialisiertere Anwendungsfälle beschränken.
Zur Wandervorbereitung fand ich die Wanderreitkarte http://www.wanderreitkarte.de sehr gut geeignet: Sie verbindet die wichtigen Daten für Wanderungen mit einer einigermassen übersichtlichen Darstellung (die aber nicht an professionell gesetztes Kartenmaterial herankommt).

Die Datenabdeckung von Openstreetmap insgesamt ist aber nicht in allen Regionen gleich gut: Auf unserer geplanten Route ist beispielsweise eine Ausdünnung zu merken, sobalds nach Slowenien in die julischen Alpen geht. Auch sind längst nicht alle Wanderwege verzeichnet.

Fazit: Überwiegend gute Datenbasis mit den meisten Hütten und vielen Wegen.



Apemap mit Kompass Wanderkarten

Auf Tablet und Smartphone steht die App 'Apemap' zur Verfügung, die verschiedenstes Kartenmaterial einbinden und darstellen kann. Die kostenlose Variante bietet schon einen guten Überlick über die Funktionen. Die Pro Version für knapp 20 Euro kann das ganze dann auch offline-fähig vorab auf dem Gerät speichern.
Und für knapp 30 Euro gibts die Kompass Wanderkarten in 1:50.000 für ganz Deutschland, Österreich und Nord-Italien in der App zu kaufen.
Das Kartenmaterial ist damit überwiegend sehr gut (manchmal fehlen in der Kompasskarte neuere angelegte Wege).

Leider gibts kein digitales Kompass-Kartenmaterial von Slowenien und Friaul zu kaufen.

Fazit: 'Amtliche' Wanderkarte mit allen Wegen, Hütten & Wegkennzeichnungen. Leider nicht für Slowenien.


Samstag, 15. März 2014

Tagesstour: Forbach-Bühlerhöhe

Nachdem wirklich die ganze Arbeitswoche strahlender Sonnenschein herrschte, war die Entscheidung klar: am Wochenende gehts in den Schwarzwald um ein paar Höhenmeter zu machen.
Leider hat das reinkommende Polartief den Plan nicht verstanden. Aber es gibt ja kein schlechtes Wetter also gehts trotzdem los mit kleinem Gepäck (Regenzeug, Wasser, Vesper, Verbandpäckchen und die Stöcke).
Die Etappe startet in Forbach (350 m NN) und steigt auf dem Westweg relativ flott auf die Badener Höhe (1020 m NN).

Saukalt wurde es auf der Badener Höhe. Es blies ein heftiger Wind und zum Teil liegt noch Schnee.


Der Spass hielt sich daher in Grenzen und ich wählte die kürzere Variante zur oberen Plättig und mit dem Bus ins wärmere Tal. Gehzeit inkl. Pausen: 3:35h, ca 15 Kilometer und 700 Höhenmeter Aufstieg.

Sonntag, 9. März 2014

Route Teil 3: Hundsteingruppe, Salzachtal und Rauriser Tal


Im nächsten Abschnitt geht es hinauf in die Hundsteingruppe, über die Pfarrachhöhe und bei Taxenbach wieder hinunter in das Salzachtal.










Das Rauriser Tal zweigt nach Süden ab. Es ist eines der Täler, das am Ende nicht mit einem befahrbaren Pass endet sondern nur für den Wanderer keine Sackgasse darstellt.


Samstag, 8. März 2014

Route Teil 2: Steinernes Meer

Weiter geht es durch die Berchtesgadner Alpen. Vorbei am Königssee, dem legendären Watzmann (Auffi muass I :-) und der kältesten Wetterstation Deutschlands am Funtensee gehts hinauf ins steinerne Meer.

Die karge und karstige Hochebene bietet viele Gipfel und Höhlen und eine beeindruckende Landschaft.